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minimap schaut durchs Schlüsselloch: Katrin von minimap

Diese Schlüsselloch-Reihe planen wir schon ganz lange. Wir sind nämlich immer sehr neugierig, wie andere Familien so wohnen, wie sie ihren Alltag organisieren, was für Tricks und Tipps sie so für uns haben. Wir hätten aber natürlich nicht gedacht, dass diese Beitragsserie mal so an Aktualität gewinnen würde und dass uns mehr denn je interessiert: Wie meistern die anderen Familien diese herausfordernde – und ja auch beklemmende – Situation??? Wie gelingt es, zu Hause Normalität zu leben und sich nicht an den Haaren zu ziehen – weil man die beste Freundin jetzt nicht treffen kann, nicht zum Fußball oder Schwimmen geht???

Wir hoffen, euch mit den kommenden Einblicken die Wochen ein bisschen kurzweiliger machen zu können. Und euch auch den ein oder anderen Tipp für das eigene Familienleben in der Großregion Trier, Saarbrücken & Luxemburg an die Hand zu geben.

Also, ihr Lieben, bleibt zu Hause, lehnt euch zurück und GUCKT GEMEINSAM MIT UNS DURCHS SCHLÜSSELLOCH!

Den Anfang macht heute Katrin – auf deren Idee hin minimap einst seinen Lauf nahm.

Hallöchen, erzähl doch mal, wer wohnt hier?

Ich bin Katrin (40) und wohne seit 2012 zusammen mit Alex (43) meinen Mann und meinen Kindern Leo (7) und Pauline (3) und jetzt auch zusammen mit Smartie, unserer neuen Mitbewohnerin, einer Katze, am für uns schönsten Fleckchen in Trier am Mattheiser Weiher.


Was macht ihr beruflich?

Ich bin seit 2008 Diplom-Pädagogin und habe seit über 20 Jahren ein Cateringunternehmen namens Rockterrine, dann kam 2018 auch noch minimap dazu. Alex ist Heilerziehungspfleger und arbeitet in einem integrativen Kindergarten im Brennpunkt.

Was ist euer Lieblingsplatz im Haus und warum?

Eigentlich tummeln wir uns überall gerne herum, aber unser all time favorite ist unsere riesige Couch. Da liegen gefühlt 30 Kissen drauf und 10 Decken. Ziemlich gemütlich!

Was darf in eurem Kühlschrank nicht fehlen?

Alex und ich sind beide schon ewig Vegetarier, d. h. unser Kühlschrank ist so gut wie fleischlos ausgestattet. Da wir aber zwei Würstchenliebhaber-Kinder haben, liegen da ab und zu dann doch auch mal schweren Herzens ein paar „echte“ Würstchen rum. Ansonsten ist unser Kühlschrank wie wir selbst auch sind ziemlich bunt durchmischt.

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Welches Gericht kommt bei euren Kindern immer gut an?


Was bei uns immer geht, ist der Klassiker „Fischstäbchen mit Rahm-Möhrchen-Gemüse und Kinderpüree“ (die Kinder nennen es so, weil es unglaublich weich sein muss). Experimente sind eher unbeliebt, Kinder sind da wirklich fast alle gleich. Irgendwie beruhigend.


Worüber habt ihr euch das letzte Mal gestritten?

Im Moment fällt es (leider) tatsächlich nicht so schwer zu grübeln … das letzte Mal war gerade mal gestern. Ich war sauer auf Pauline. Sie ist gerade so richtig am trotzen. Leo ging dazwischen und wollte Pauline schützen. Total lieb, aber ich habe Leo gemaßregelt, er solle sich da nicht einmischen. Dann war auch er sauer. Oh Mensch, schwierige Situation. Am Ende waren dann alle 4 sauer und genervt und das kurz vorm Heiamachen.

Worüber habt ihr zuletzt herzlich gelacht?

Als Pauline sich mit meinem teuersten Lippenstift den kompletten Mund bemalt und feine Dame gespielt hat.

Habt ihr besondere Familien-Rituale?

Seit Leo auf der Welt ist, hören wir jeden Abend das gleiche Lied. Und zwar von der Band Voo aus Liverpool: The Hours in Between. Ich liebe diesen Song einfach und er wird mir nie zu viel!

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In welches Restaurant oder Café geht ihr gerne mit Kindern?

Wir gehen gerne in die L’Osteria im Posthof – da gibt es viel Platz, alle sind sehr kinderfreundlich und es gibt eine alte Schulbank, auf der Kinder ihre eigene Pizza kneten können. Im Sommer finden wir Blesius Garten aufgrund des Spielplatzes auf dem Biergartengelände prima.

Wo seid ihr sonst am liebsten unterwegs? Habt ihr einen Ausflugstipp für uns?

Wir lieben es, auf dem Petrisberg zu sein oder einfach in unserer Hood am Mattheiser Weiher! Aber einen besonderen Tipp habe ich natürlich auch noch: Wir lieben das Freilichtmuseum Roscheiderhof. Ich selbst war als Kind oft da und mein Großonkel und meine Großtante haben dort früher gearbeitet. Ein wundervoller, für mich ganz magischer Ort mit tollen Veranstaltungen.

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Womit vertreibt ihr euch gerade die Zeit?

Ich liebe es zu kochen, und meine Kinder zum Glück auch. Wir machen im Moment gefühlt täglich Kartoffelpüree, Schokomousse oder irgendwas mit Hefeteig. Wir gehen, so gut es geht, raus und suchen uns allerhand Beschäftigungstherapie. Für mich sind ja Social-Media-Plattformen Fluch und Segen zugleich. Momentan muss ich sagen: eher ein Segen – man bekommt so coole DIY- und Beschäftigungsideen gezeigt. Das macht gerade echt Spaß in dieser momentan doch eher ernsten Zeit. Mein Highlight gerade: Alles Mögliche aus Klopapierrollen basteln (wir haben ja auch gerade gelernt, dass Klopapier für viele lebenswichtig ist, besonders in rauen Mengen, hehe) und Veilchen sammeln. Damit kann man ganz tolle Sachen machen, zum Beispiel Sirup.

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Was wünscht ihr euch als Familie? Was fehlt euch in Trier bzw. Umgebung?

Auf alle Fälle eine größere Auswahl an kinder- und familientauglichen Restaurants und Cafés, aber auch Veranstaltungsorte. Kinderkram hat da schon eine gute Steilvorlage hingelegt. Chapeau! Trier bietet auf alle Fälle schon viele tolle Kurse und auch Veranstaltungen, aber blickt man nach Berlin oder Hamburg, dann sieht man, da geht noch mehr, liebes Trier!