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minimap schaut durchs Schlüsselloch: Yve, Alex, Helena und Klara aus der Eifel

Auf in die 3. Runde. Am Montag schauten wir gemeinsam durchs Schlüsselloch in das schöne Zuhause von Susanne, Mitgründerin von minimap. In dieser für uns gerade alle herausfordernden Situation interessiert uns nämlich mehr denn je: Wie meistern die anderen Familien nun den Alltag??? Wie gelingt es, zu Hause Normalität zu leben und sich nicht an den Haaren zu ziehen – weil man die beste Freundin jetzt nicht treffen kann, nicht zum Fußball oder Schwimmen geht??? Und nicht zuletzt spielen wir alle doch gerne Mäuschen, nicht wahr?!

Also nicht lange quatschen, weiter geht unsere kleine Schlüsselloch-Tour und führt uns heute zu Yve, Alex, Helena und Klara, die ein ganz wunderbares Zuhause in einem kleinen Örtchen in der Eifel geschaffen haben.

Hallöchen, erzähl doch mal, wer wohnt hier?

HI! Ich bin Yve (40) und vor ca. 2 Jahren haben wir, Alex (40), Helena (5) und Klara (2), uns entschieden, aufs Land zu ziehen. Hier stand eine alte Scheune, die wir fast komplett in Eigenleistung zum Wohnhaus umgebaut haben. Anfangs hatten wir schon Bedenken aus der Stadt wegzuziehen, aber wir sind superhappy hier, vor allem weil Oma, Opa und Uromi gegenüber wohnen. 


Was macht ihr beruflich? Und wie organisiert ihr euch zurzeit?

Ich bin Innenarchitektin und arbeite in einem kleinen Büro in Luxemburg und zwar bei MERTEN Architekten.Ingenieure. Nebenbei dokumentiere ich unser buntes Leben hier auf dem Land auf meinem Instagram-Account (@everyve). Alex betreibt seit 15 Jahren in Trier den Zupport-Store. Zurzeit sind wir, wenn möglich, beide zu Hause. Alex muss trotzdem auch zum Shop, um den Onlinestore am Laufen zu halten. Ich arbeite im Homeoffice, was definitiv nicht immer leicht ist mit 2 kleinen Wirbelstürmen. Aber ich liebe meine Arbeit in einem wirklich tollen Büro. 
 

Was ist euer Lieblingsplatz im Haus und warum?

Das Herz des Hauses ist unsere Wohnküche – unser Kommunikations-Center. Hier passiert fast alles. Außerdem gibt’s überall gemütliche Ecken, in die man sich verkrümeln kann.

Was darf in eurem Kühlschrank nicht fehlen?

Milch. Wir hatten mal den Versuch gestartet, vegan zu werden, aber das ist an Milch gescheitert. Morgens gilt hier: but first Kakao. Aber wir sind seit ca. 8 Jahren Vegetarier, das hat also Bestand.

Welches Gericht kommt bei euren Kindern immer gut an?


Nudeln mit Tomatensoße, der Klassiker. Geht wirklich immer, egal wann. 


Worüber habt ihr euch das letzte Mal gestritten?

Uhh. In dieser krassen Zeit liegen die Nerven oft blank, das sag ich ganz ehrlich. Aber da bei uns Reflexion und Auseinandersetzung einen hohen Stellenwert haben, dauert Streit nie lange an und bringt uns fast immer weiter. Aber Ihr wolltet wissen, worum es ging. Ich glaube ein Nudelholz. Wie gesagt, blanke Nerven und so wichtig wie Stinkefüße.

Worüber habt ihr zuletzt herzlich gelacht?

Ich glaube über die fortgeschrittenen Sprechversuche der Kleinen. Appelbapp und Luffplommplomm (frei übersetzt „Apfelsaft“ und „Luftballon“). Oh und Metterschling, also „Schmetterling“. Außerdem meinte Helena die Tage zu mir: „Talk to the Hand!“
 

Habt ihr besondere Familien-Rituale?

Kakao als Allererstes, und wir versuchen uns morgens gerade in Family-Yoga. Kaffeekränzchen mögen wir alle auch ganz gern. Wir haben regelmäßig gern die Bude voll, das könnte man schon als Ritual bezeichnen und das fehlt uns gerade ganz besonders. 

In welches Restaurant oder Café geht ihr gerne mit Kindern?

Wir sind nicht so die Restaurant-Gänger, Café aber umso mehr. Mit Kids wird’s rar … Einen guten Kaffee to go mit Spielecke gibt’s bei uns im Shop, ansonsten in unserem Garten mit Uroma. Ansonsten ist die Region noch ausbaufähig, was kinderfreundliche Gastronomie angeht. Da wir öfter mal in Köln unterwegs sind, sind wir da auch etwas verwöhnt. 

Wo seid ihr sonst am liebsten unterwegs? Habt ihr einen Ausflugstipp für uns?

Überall wo wir mit unserem kleinen Bus hinkommen. Besonders gern fahren wir im Sommer zum Wasserspielplatz in Rosport oder an den Bitburger Stausee. Die Skatehalle in Trier ist auch immer super.

Womit vertreibt ihr euch gerade die Zeit?

Schaukeln, klettern, basteln, im Gartenhaus abhängen, spazieren, gärtnern, Steine bemalen und backen.

Was wünscht ihr euch als Familie? Was fehlt euch in Trier bzw. Umgebung?

In der Eifel würden wir uns mehr Fahrradwege wünschen, um das Auto öfter mal stehen lassen zu können. Außerdem mehr Angebote für die Kinder, die etwas kreativer sind als der übliche Tanz- und Turnkurs, ich denke da besonders an Kinderyoga und Meditation (wegen der blanken Nerven).
 

Habt ihr Lust mitzumachen und uns einen kleinen Einblick in euren Alltag zu gewähren?

Dann schreibt uns an hello@minimap.org.

Wir freuen uns auf eure Nachricht, Katrin und Susanne